Forschungsprojekte

Projekt: Aufbau und Fortführung einer zentralen Datensammelstelle für die einrichtungs- und klientenbezogenen Daten der landesgeförderten Einrichtungen der Sucht und Drogenhilfe im Auftrag des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen

Laufzeit: 01.08.2003 bis 31.12.2015

Projektleitung: Prof. Dr. Peter Raschke

Mitarbeiter: Dipl.-Psych. Marcus-Sebastian Martens, Dipl.-Psych. Eike Neumann-Runde

Das ISD übernimmt den Aufbau, die Pflege und Fortführung einer zentralen Datenbank auf der Grundlage des Deutschen Kerndatensatzes für die ambulante Suchthilfe in Nordrhein-Westfalen.

Die Datenbank enthält die einrichtungs- und klientenbezogenen Datensätze aller landesgeförderten nordrhein-westfälischen Sucht- und Drogenhilfeeinrichtungen.. Die Datenbank ist so konzipiert, dass die Datensätze aus verschiedenen Dokumentationssystemen (von HORIZONT, über EBIS bis zur Excel-Tabelle) durch spezifizierte Schnittstellen integriert werden können. In die Datenbank werden nur bereinigte und aufbereitete Datensätze aufgenommen.
Eine derart strukturierte Datenbank ist sowohl für stichtags- und zeitraumbezogene Analysen als auch für retrospektive Auswertungen ergiebig. Ebenso können auf dieser Basis spezielle Auswertungen wie beispielsweise Netzwerk- oder Verlaufsanalysen bzw. vertiefende Analysen zu bestimmten Aspekten, auch in Form von Zeitreihenanalysen, erarbeitet werden.

Auf Grundlage dieser Datenbank wird das ISD Auswertungsroutinen entwickeln und programmieren, mit denen die Kennzahlen für das Förderprogramm-Controlling des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen als auch Daten für die geplante Suchthilfestatistik routinemäßig errechnet und abgerufen werden können. Darüber hinaus übergibt das ISD Datensätze an die Deutsche Suchthilfestatistik.

Den beteiligten Einrichtungen werden einrichtungsbezogene Auswertungen zur Verfügung gestellt, die als standardisierte Leistungsnachweise gegenüber den Zuwendungsgebern eingesetzt werden. Workshops mit den beteiligten Einrichtungen, sowie die Bereitstellung von Dokumentationsprotokollen sollen die Dokumentationsgüte verbessern.