Archiv (Projekte)

  • Projekt: Repräsentativerhebung zum Gebrauch psychoaktiver Substanzen in Hessen

    Projektteam: Prof. Dr. Peter Raschke, Dr. Jens Kalke, Sven Buth, Moritz Rosenkranz

    Laufzeit: 2007 - 2008

    Ziel dieses Projektes war es, Informationen über die Verbreitung des Konsums von Nikotin, Alkohol, Medikamenten und illegalen Drogen in Hessen zu erhalten. Das ISD hat im Auftrag der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS) hierzu eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Diese wurde im Herbst 2007 in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap realisiert. Die empirischen Erkenntnisse zum Konsumverhalten der erwachsenen Bevölkerung Hessens können für die weitere Ausgestaltung der Suchthilfe und -prävention genutzt werden. Neben der Beschreibung des allgemeinen Konsumverhaltens wurden spezielle Auswertungen zu jungen und alten sowie arbeitslosen und erwerbstätigen Konsumenten durchgeführt. Außerdem wurden der Bekanntheitsgrad und die Akzeptanz der ambulanten Suchthilfe in der Bevölkerung ermittelt.

    Das Projekt wurde vom Hessischen Sozialministerium finanziell gefördert.

    Download

  • Projekt: Entwicklung und Durchführung eines Dokumentationssystems zum Medikamentenmissbrauch

    Projektteam des ISD: Prof. Dr. Peter Raschke, Dr. Jens Kalke, Marcus Martens

    Laufzeit: Dezember 2005 bis Dezember 2007

    Im Mittelpunkt des im Auftrag des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) durchgeführten Forschungsprojekts lag auf der systematischen Erfassung problematischer und ggf. missbräuchlicher Versorgung von Patienten mit Benzodiazepinen, der größten und gesundheitspolitisch relevantesten Substanzgruppe mit Missbrauchspotential.

    Grundlage der Datenerhebung war die legale Versorgung durch die ärztliche Verschreibung rezeptpflichtiger und abrechnungsfähiger Medikamente und umfasste die ärztliche Verschreibung von Benzodiazepinen durch behandelnde Ärzte in Bezug auf gesetzlich Krankenversicherte.

    Ausgewertet wurden Kassenrezepte über das Norddeutsche Apotheken Rechenzentrum (NARZ). Es wurden die Verschreibungssequenzen und -mengen von Benzodiazepinen und von Non-Benzodiazepinen erfasst und hinsichtlich der fachlichen Abweichungen von Standardregeln analysiert. Dies betraf die Versicherten gesetzlicher Krankenkassen, deren Rezepte mit Verschreibungen von Benzodiazepinen im Verlauf eines Patientenjahres ad personam registriert werden konnten. Insgesamt umfasste dies fast eine Million Patienten mit ca. 3,5 Millionen Rezepten.


    Download

  • Projekt: Evaluation des Unterrichtsprogramms „Sucht- und Gewaltprävention an Grundschulen“

    Projektteam: Dr. Jens Kalke, Sven Buth

    Laufzeit: 2005 bis 2007

    Das Evangelische Johannesstift Berlin führt seit 2004 ein Sucht- und Gewaltpräventionsprogramm an Grundschulen (1. bis 6. Klasse) in Berlin Hakenfelde durch. Das Besondere an dieser schulischen Präventionsmaßnahme ist, dass es Elemente der Lebenskompetenzförderung, Gewalt- und Suchtprävention miteinander verbindet und dabei modular aufgebaut ist. Das Unterrichtsprogramm besteht in der 2. Klasse aus vier Einheiten, in der 3. Klasse aus acht Einheiten und in der 6. Klasse aus 3. Einheiten. Jede Einheit hat einen Zeitumfang von zwei Schulstunden (etwa 90 Minuten). In der 2. Klasse stehen Themen und Übungen zur Stärkung der allgemeinen Lebenskompetenz der Kinder im Vordergrund, in der 3. Klasse geht es schwerpunktmäßig um Fragen von Toleranz, Freundschaft und Konfliktlösungen und in der 6. Klasse werden „Süchte“ behandelt.

    Die Hauptzielsetzungen der Evaluation lagen in der Messung der Akzeptanz sowie der Erfassung der kognitiven Lernerfolge (auch deren Nachhaltigkeit) des Unterrichtsprogramms. Ferner sollten auf dieser empirischen Grundlage Empfehlungen für die konzeptionelle Weiterentwicklung und Implementierung des Programms formuliert werden. Methodisch bestand die Evaluation hauptsächlich aus der Durchführung von schriftlichen Befragungen der teilnehmenden Schüler/innen: Sie wurden nach jeder Einheit und in einer Abschlusserhebung vier Wochen nach der letzten Einheit befragt.

    Die Ergebnisse der Evaluation zeigen, dass der generelle Ansatz des Unterrichtsprogramms funktioniert, den Schülern/innen spielerisch Wissen über richtige Verhaltensweisen zu vermitteln. Gleichzeitig sollten jedoch einige Korrekturen am Programm vorgenommen werden. Vor allem sollte die Maßnahme als ein durchgängiges Unterrichtsprogramm von der 2. bis zur 6. Klasse konzipiert werden. Darüber hinaus ist prinzipiell zu prüfen, in welcher Form die Lehrer/innen und Eltern (noch) stärker einbezogen werden könnten und wie eine strukturierte Vor- und Nachbereitung (Materialien) des Programms aussehen könnte.

    Die Evaluation wurde von der AOK Berlin finanziell gefördert.

  • Projekt: Tabakprävention für Mädchen - Evaluation des Pilotprojektes von Kajal

    Projektteam: Dr. Jens Kalke, Elke Rühling, Barbara von Richthofen-Krug

    Laufzeit: 2005 bis 2006

    Bei dem Pilotprojekt geht es um die Erprobung einer Intervention, die bei spezifischen Motiven des Rauchens ansetzt: Rauchen als Appetitzügler und zur Stressbewältigung. Ergebnisse aus einigen wissenschaftlichen Untersuchungen weisen daraufhin, dass diese beiden Motive bei rauchenden Mädchen eine wichtige Rolle spielen.

    Es handelt sich bei dem Pilotprojekt um eine modular aufgebaute Intervention, die aus zwei Workshops (WS) besteht. In dem ersten WS wird das Thema „Stressbewältigung und Rauchen“ behandelt, in dem anderen das Thema „Gewichtskontrolle und Rauchen“. Die Intervention richtet sich sowohl an Nichtraucherinnen als auch an aktuelle Raucherinnen. Sie soll auch bildungsferne und sozial benachteiligte Mädchen ansprechen.

    Das Pilotprojekt wurde von Anfang an extern wissenschaftlich begleitet. Die Hauptaufgabe der wissenschaftlichen Begleitung war die Evaluation der Inanspruchnahme und der Akzeptanz der neuen Intervention. Das Forschungsdesign des Pilotprojektes besteht im Kern aus einer anonymen Panel-Befragung der teilnehmenden Mädchen. Sie wurden insgesamt dreimal befragt: direkt vor dem ersten WS, direkt nach dem zweiten WS, drei Monate später.

    Die Ergebnisse der Evaluation zeigen u. a., dass  für ein Freizeitsetting (z. B. Mädchentreffs) die ursprüngliche Konzeption mit ihren beiden Workshops aufgrund der erforderlichen Verbindlichkeit der Teilnehmenden nicht tauglich ist. Für das schulische Setting ist die Intervention dagegen geeignet. Hier erfährt die Intervention eine positive Beurteilung. Bei einer Einzelbewertung der verschiedenen Elemente der beiden WS wird deutlich, dass in der Regel die interaktiven Übungen besser abschneiden als die informativen Einheiten. Zu den direkten Verhaltenseffekten der Maßnahme kann festgestellt werden, dass sich im Beobachtungszeitraum positive Wirkungen beim Ernährungsverhalten und beim Umgang der Mädchen mit Konflikten zeigen. Über die Effekte beim Rauchen kann dagegen keine Aussage getroffen werden, da hier die Fallzahl viel zu gering ist.

    Das Modellprojekt wurde gefördert von der AOK Hamburg und der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG) der Freien und Hansestadt Hamburg.

  • Wissenschaftliche Begleitung der Implementierung EDV-gestützter Dokumentation in der ambulanten Drogenhilfe der Stadt Bremen (2001-2005)

    Die wissenschaftliche Begleitung dieses Projektes beinhaltete die folgenden Zielsetzungen:
    Bei der Einführung EDV-gestützter Dokumentation mit Hilfe der Programme HORIZONT und MOONLIGHT im Drogenhilfebereich sollte eine einheitliche Dokumentation gewährleistet werden. Dadurch sollten wissenschaftliche Auswertungen und Vergleichbarkeit von Ergebnissen gesichert werden.

    Deshalb führte das ISD inhaltliche Schulungen (Eingangs- und Auffrischkurse) durch und erstellte ein elektronisches Manual. Diese Qualitätssicherung der Dokumentation wurde unterstützt durch begleitende statistische Auswertungen der erfassten Daten durch das ISD. Auf der Grundlage der Erfahrungen mit dem neuen Dokumentationssystem wurden die Klassifikationssysteme überprüft und ein überarbeiteter Bremer Datensatz für die ambulante Drogenhilfe verabschiedet.

    Untersucht wurde auch die Akzeptanz der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Umgang mit der neuen Dokumentationsform. Im Sommer 2005 wurde ein interner Abschlussbericht vorgelegt.

  • Suchtprävention an Schulen. Wissenschaftliche Erprobung und konzeptionelle Weiterentwicklung des Unterrichtsprogramms "Gläserne Schule" (September 2000 bis September 2001)

    Die Ergebnisse dieser umfassenden Evaluation liegen seit dem Februar 2002 vor. Sie sind für die sucht­präventive Arbeit an Schulen ermutigend. Das Unterrichtsprogramm wird nicht nur von den Schüler und Lehrern akzeptiert und positiv bewertet, sondern es kommt bei einem erheblichen Teil der Schüler auch zu einer Konsumreduktion. Ferner entwickeln die Schüler realistische Einschätzungen über das Gefährdungspotentials von Substanzen und elektronischen Unterhaltungsmedien.

    Forschungsbericht:

    Raschke, Peter / Kalke, Jens (2002): Lernen durch Verzicht. Konzept und Wirkungen des suchtpräventiven Unterrichtsprogramms „Gläserne Schule“, Schneider Verlag Hohengehren, Baltmannsweiler.

  • Suchtprävention bei Jugendlichen im interkulturellen Vergleich. Die pädagogische Intervention ‚Initiierte Abstinenz’ bei 15-18jährigen Schülern („Gläserne Schule“, Teil II) (2002-2003)

    Projektteam: Prof. Dr. Peter Raschke, Dr. Jens Kalke, Kirsten Saas

    In einer Fortsetzung des EU-Projektes „Suchtprävention an Schulen. Wissenschaftliche Erprobung und konzeptionelle Weiterentwicklung des Unterrichtsprogramms ‚Gläserne Schule’“ wird die Maßnahme nun für Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren (9. bis 12. Klasse) durchgeführt und wissenschaftlich evaluiert. Damit soll überprüft werden, ob auch in dieser Altersgruppe mit ihrem spezifischen Konsumverhalten – starke Zunahme der Prävalenzraten und des Experimentierverhaltens sowie dem Beginn des Gebrauchs illegaler Drogen – das Unterrichtsprogramm „Gläserne Schule“ zu positiven Effekten führt.

    Um eine Vergleichbarkeit mit den Ergebnissen des vorangegangenen Projekts (Klassenstufen 6.-8.) zu gewährleisten, sind die Untersuchungsorte erneut Flensburg und Umgebung (Deutschland), Innsbruck und Umgebung (Österreich) und Südtirol (Italien). Zudem sollen interkulturelle Vergleiche zwischen Schülern verschiedener Muttersprachen jeweils aus derselben Region gezogen werden, um zu prüfen, welchen Einfluss die Sprache und Kultur auf das Konsumverhalten von Jugendlichen und die Wirksamkeit der Maßnahme haben. Deshalb wurde – neben den Regionen Bozen (italienisch-deutsch) und Flensburg (deutsch-dänisch) – neu die mehrsprachige Region Eupen und Umgebung (Belgien, französisch-deutsch) mit in die Untersuchung einbezogen.

  • Möglichkeiten gesellschaftlicher Reintegration und psychosozialer Rehabilitation bei jungen, sich prostituierenden drogengebrauchenden Frauen (2001 bis 2003)

    Auftraggeber: Diakonisches Werk Hamburg
    Finanzierung: Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur
    Durchführung: ISD-Hamburg, Heike Zurhold

    Einzelheiten zur Studie können Sie in der Präsentation zum Untersuchungsvorhaben nachlesen.

    Präsentation der Ergebnisse:Prostitution, Trauma und Sucht oder besser:
    Lebensgeschichtliche Belastungen von Mädchen und Frauen in der Drogenprostitution

    Kooperationspartner

    Diakonisches Werk Hamburg

    Café Sperrgebiet
    Rostocker Straße 4, 20099 Hamburg
    Tel: 24 66 24 oder 24 80 20

    B.A.S.I.S.-Projekt e.V./KIDS
    Hachmannplatz 2, 20099 Hamburg
    Tel: 280 16 06

    Drob Inn
    Kurt-Schuhmacher-Allee 42
    20097 Hamburg
    Tel:24 46 07 oder 24 46 08

    Publikationen

    Zurhold, H. (1995). Beschaffungsprostituierte als Objekte der Begierde. Drogen ohne Grenzen. A. e.V. Berlin, VWB: 71-84.

    Zurhold, H. (1998). Sexarbeit: Safer-Work und Empowerment für Drogengebraucherinnen. Überlebenshilfen in der Drogenarbeit. R. Lochmann. Esslingen, FH-Esslingen. Hochschule für Sozialwesen: 247-264.

    Zurhold, H. (2002). Interaktionen in der Sexarbeit - Gesundheitsförderung und Empowerment für Beschaffungsprostituierte. Risiko mindern beim Drogengebrauch. H. Stöver. Frankfurt am Main, Fachhochschulverlag.

  • Anwendungsbeobachtung zum Einsatz von Buprenorphin (SUBUTEX) als Substtutionsmittel bei niedergelassenen Ärzten (2000-2002)

    Forschungsbericht:

    Prinzleve M, Verthein U, Farnbacher G & Krausz M (2002) Anwendungsbeobachtung zum Einsatz von Subutex (Buprenorphin) bei Patienten mit Opiatabhängigkeit. Forschungsbericht. Institut für Interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung ISD. Hamburg.

    Publikationen:

    Verthein U., Prinzleve M., Degkwitz P., Farnbacher G. & Krausz M. (2003) Ambulanter Entzug mit Buprenorphin. Suchttherapie 4: 150-158.

    Verthein U., Prinzleve M., Farnbacher G., Haasen C. & Krausz M. (2004) Treatment of opiate addicts with buprenorphine – a prospective naturalistic trial. Addictive Disorders & Their Treatment 3: 58-70.


  • Evaluation des Gesundheitsraumsangebotes für Drogenkonsumenten in drei europäischen Städten (EU-Projekt) (2000/2001)

    Forschungsbericht:

    Zurhold H, Kreutzfeldt N, Degkwitz P, Verthein U & Krausz M (2001) Evaluation des Gesundheitsraumangebots für Drogenkonsumenten in drei europäischen Städten. Abschlußbericht für die Europäische Kommission, Department: DG SANCO F/2. Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung ISD. Hamburg.

    Publikationen:

    Zurhold H, Kreutzfeldt N, Degkwitz P, Verthein U (2001) Drogenkonsumräume. Gesundheitsförderung und Minderung öffentlicher Belastungen in europäischen Großstädten. Freiburg.

    Zurhold H (2001) Drogenkonsumräume im Spannungsfeld zwischen gesundheitspolitischen und ordnungspolitischen Wirkungserwartungen. In: Akzeptanz 2: 12-13.


  • Akupunkturbehandlung bei Substituierten (1999-2001)

    Forschungsbericht:

    Prinzleve M, Verthein U & Degkwitz P (2001) Ambulante Akupunktur im Rahmen der Substitutionsbehandlung. Begleitevaluation der Akupunkturbehandlung in der Drogenambulanz Hamburg-Altona. Forschungsbericht. Institut für Interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung ISD. Hamburg.


  • Auswirkungen geänderter Öffnungszeiten des Drob-Inn auf das Nutzungsverhalten der BesucherInnen – Auswertung der ersten Stufe der Empfehlung des Mediatorenverfahrens (2000)

    Baumgärtner T (2000) Welche Auswirkungen haben die geänderten Drob-Inn-GR-Öffnungszeiten auf das Nutzungsverhalten der BesucherInnen dieser und der dezentralen Einrichtungen? Statistische Auswertungen der Prä- und Post-Samstags-Schließungs-Befragungen unter GR-NutzerInnen in Hamburg. Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung ISD. Hamburg.


  • Drogenkonsum und Nutzung von Gesundheitsräumen unter Konsumenten der Drogenszene (Szenestudie zusammen mit Jugendhilfe) 1999

    Forschungsbericht:

    Verthein U, Degkwitz P, Homann B, Wams M, Thiel G & Prinzleve M (1999) Drogenkonsum und Nutzung von Gesundheitsräumen unter Konsumenten der Drogenszene St. Georg. Kurzbericht. Hamburg.

    Publikationen:

    Thiel G, Homann B, Verthein U & Degkwitz P (2000) KokainkonsumentInnen in der offenen Hamburger Hauptbahnhofszene. Wiener Zeitschrift für Suchtforschung 23: 27-33.


  • Qualitätsmanagement in den Drogenambulanzen Hamburg GmbH (1999)

    Forschungsbericht:

    Degkwitz P, Raschke P, Verthein U, Farnbacher G, Kalke J (1999) Qualitätsmanagement in den Drogenambulanzen Hamburg GmbH. Konzeption-Zwischenbilanz-Perspektiven-Arbeitsbuch, Forschungsbericht, Hamburg.


  • Umstellung der Substitution von Codein auf Methadon (1998/1999)

    Forschungsberichte:

    Degkwitz P, Farnbacher G, Kalke J, Schmidt V & Verthein U (1999) Die Umstellung der Substitution von Codein auf Methadon. Patienten- und versorgungsbezogene Auswirkungen der Veränderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften. Hamburg.

    Degkwitz P, Farnbacher G, Kalke J, Schmidt V & Verthein U (1999): Ergänzender Bericht für Schleswig-Holstein zur Studie „Die Umstellung der Substitution von Codein auf Methadon“, Forschungsbericht, Hamburg.

    Publikationen:

    Kalke J, Verthein U, Farnbacher G, Schmidt V & Degkwitz P (2001): Funktioniert die Umstellung von Codein auf Methadon bei Opiatabhängigen? – Ergebnisse einer patientenbezogenen Untersuchung, in: Sucht, 47. Jahrgang, Heft1/2001, S. 49-56.


  • Akupunkturbehandlung Drogen- und Alkoholabhängiger(1998/1999)

    Forschungsbericht:

    Verthein U (1999) Ambulante Akupunkturbehandlung Drogen- und Alkoholabhängiger. Begleitevaluation des Akupunkturprojekts der „Palette 4“ in Hamburg. Hamburg.

    Publikationen:

    Verthein U (1999) Ambulante Suchtakupunktur – Ergebnisse einer Verlaufsuntersuchung. neuro date aktuell 13 (99): 14-19.

    Verthein U, Raben R & von Soer J (2000) Ambulante Akupunkturbehandlung bei Drogen- und Alkoholabhängigen – Ergebnisse einer Verlaufsuntersuchung. 46: 62-76.

    Verthein U & Raben R (2000) Ambulante Suchtakupunktur nach dem NADA-Protokoll – eine Verlaufsuntersuchung. Deutsche Zeitschrift für Akupunktur


  • Entwicklung der Basisdokumentation in Hamburg (1996/1997)

    Forschungsbericht:

    Degkwitz P, Raschke P, Verthein U, Kalke J, Krausz M (1997) Entwicklung, Möglichkeiten und Perspektiven der Basisdokumentation von Drogenabhängigkeit in Hamburg. Forschungs- und Tätigkeitsbericht für 1996, Forschungsbericht, Hamburg.

    Publikationen:

    Kalke J , Raschke P (1999) Entzugsbehandlungen im Klinikum Nord – Auswertung einer Patientendokumentation, in: Krausz M, Raschke P (Hrsg.) (1999) Drogen in der Metropole, Freiburg i.B., S. 239-254.


  • Kontrollierte Abgabe von Cannabis zum Eigengebrauch in Schleswig-Holstein (1996)

    Forschungsbericht:

    Raschke P (1996) Gutachten zur kontrollierten Abgabe von Cannabis zum Eigengebrauch in Schleswig-Holstein, Forschungsbericht, Hamburg.

    Publikationen:

    Raschke P, Kalke J (1999) Cannabis in pharmacies: a proposal from Germany on how to separate the drug markets, in: The International Journal of Drug Policy, 10 (1999), S. 309-311.

    Kalke J, Raschke P (1999) Cannabis in Apotheken – ein Modell für die Zukunft? in: Stöver H (Hrsg.) (1999) Akzeptierende Drogenarbeit. Eine Zwischenbilanz, Freiburg i.B., S. 255-265.

    Raschke P, Kalke J (1997) Cannabis in Apotheken. Kontrollierte Abgabe als Heroinprävention, Freiburg i.B.


  • Substitutionsbehandlung mit codeinhaltigen Präparaten bei niedergelassenen Ärzten (1993 bis 1996)

    Forschungsbericht:

    Degkwitz P & Krausz M (1994) Substitutionsbehandlung mit codeinhaltigen Präparaten bei niedergelassenen Ärzten. Forschungsbericht 1. Teil. Hamburg.

    Degkwitz P, Verthein U, Kühne A & Krausz M (1996) Substitutionsbehandlung mit codeinhaltigen Präparaten bei niedergelassenen Ärzten – Verlauf nach 3 Jahren. Hamburg.

    Publikationen:

    Krausz M, Verthein U, Degkwitz P, Haasen C & Raschke P (1998) Maintenance treatment of opiate addicts in Germany with medications containing codeine - results of a follow-up study, Addiction, 93, p. 1161-1167.

    Verthein U, Degkwitz P, Haasen C, Raschke P & Krausz M (1996) Die Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger mit Codein und Methadon – ein Kontrollgruppenvergleich. Sucht 42: 108-117.

    Degkwitz P, Verthein U & Krausz M (1996) Die Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger mit Codein/Dihydrocodein – Ergebnisse der Begleitforschung. Akzeptanz 1: 12-24.

    Krausz M, Degkwitz P, Wernecke A, Verthein U, Chorzelski G & Behrendt K (1995) Substitutionsbehandlung von Heroinabhängigen mit codeinhaltigen Präparaten - Behandlungseffekte aus Sicht der Ärzte und Patienten, Psychiatrische Praxis, 22, 179-185.


  • Selbsthilfegruppen für Substituierte (1997)

    Forschungsbericht:

    Verthein U & Raschke P (1997) Selbsthilfegruppen für Substituierte. Analyse einer Umfrage zum Bedarf an Selbsthilfeaktivitäten in Hamburg. Hamburg.

    Publikationen:

    Verthein U & Raschke P (1999) Bedarf und Teilnahmebereitschaft an Selbsthilfegruppen für Substituierte. Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie 49: 484-493.